Workshop 2


Themen: Körpergewicht, Übergewicht, Wohlfühlgewicht, Lipödem, Ernährungsgewohnheiten & Co.

Im Workshop 2 geht es ausschließlich um die Themen Übergewicht, Körpergewicht, Wohlfühlgewicht, Gewichtsreduktion, Gewicht halten, Jo-Jo-Effekt, Lipödem, Ernährungsgewohnheiten, Essverhalten, Zuckerabhängigkeit, innerer Schweinehund…


Online-Termine sind verfügbar.

 

nächste Teilnahmemöglichkeit hier vor Ort: "nach Corona"

Gabriele Lerch-Hoff Freie Familienaufstellung und Lebensberatung Kaarst Workshop 2 Übergewicht, Lipödem, Ernährungsgewohnheiten

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Du selbst kannst entscheiden, ob du zuschauen möchtest, als Stellvertreter*in zur Verfügung stehst oder selbst aufstellen möchtest.

 

Es stehen 8 Teilnehmerplätze zur Verfügung.

 

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.


Der Name Familienaufstellung führt etwas in die Irre, denn es geht nicht NUR um familiäre Probleme.

 

Abnehmen, Gewicht halten, sich gesund und optimal ernähren, ist oft einfacher gesagt als getan. Meistens versuchen wir das Abnehmen nur vom Kopf her zu steuern (Diät, Ernährung, Bewegung, Sport) und vergessen dabei ganz, was unsere Seele denn dazu sagt und beizutragen hat. Nur wenn Kopf und Seele zusammen arbeiten und gemeinsam am Strang ziehen, werden wir dauerhaft Erfolg haben.

 

Wenn Du dich intensiver mit Deinem Körpergewicht (z.B. Übergewicht) oder Ernährungsgewohnheiten beschäftigen möchtest, dem einmal auf den Grund gehen und die wirklichen Zusammenhänge entdecken willst, dann bist du hier genau richtig – denn mit Hilfe der Freien Familienaufstellung werden wir genau das tun.

 

Unser Workshop-Tag wird von und durch Impulse lebendig und kann so immer wieder intuitiv gestaltet werden. Impulse sind auch wichtig um aus einer Passivität herauszukommen und in die Aktivität zu wechseln. Aber was sind überhaupt Impulse? Ein Impuls ist ein Anlass, ein Grund, ein Antrieb, ein Instinkt, eine Initiative, eine Idee…

 

Neben Tipps und Inspirationen gibt es am Workshop-Tag auch Informationen zu psychologischen Zusammenhängen. Dieser Aspekt bleibt z.B. bei Diäten völlig unbeachtet.

Ich lade dich herzlich ein, am Workshop teilzunehmen.

 

Bitte beachten:

 

Wenn es sich um allgemeine körperliche Beschwerden, Symptome, Krankheiten handelt kannst du auch den Workshop 3 wählen.

 

Wenn es um alle anderen Themen geht, wähle bitte den Workshop 1.


Wenn du mehr lesen möchtest, hast du hier die Gelegenheit:


Wenn Hunger nicht das Problem ist, dann ist Essen nicht die Lösung... (Autor unbekannt)


Ernährungsgewohnheiten

Viele reagieren auf ein emotionales Problem mit einem gestörten Essverhalten. Ein zu viel ist genau so schlecht wie ein zu wenig. Ungesunde Nahrungsmittel dienen oft als Belohnung, Trostpflaster, Füllmaterial für die innere Leere, Liebesersatz usw.

 

Körpergewicht/Übergewicht

... und täglich grüßt der Schweinehund…

 

Das kennen wir doch alle – wir nehmen uns Dinge vor – z.B. abnehmen – und scheitern früher oder später. Wenn man Glück hat, bleibt alles beim Alten... wenn man Pech hat, schlägt der Jo-Jo-Effekt zu... und täglich grüßt der Schweinehund…

 

Der innere Schweinehund ist in Wirklichkeit dein Freund, wird aber oft missverstanden. Viele haben auch unbewusst Angst vor dem Schlanksein - andere brauchen ihr Übergewicht als Schutzfunktion – hast du darüber schon einmal nachgedacht?

 

Hast du Lust auf neue Impulse?

 

Das Schönheitsideal wird immer wieder neu festgelegt und ist von Zeit zu Zeit und von Land zu Land verschieden.

 

Zur Rubens-Zeit waren wohl proportionierte Frauenkörper angesehen, während heute eher die Schlanken gefragt sind. In Zentralafrika entsprechen noch immer die üppig Proportionierten dem begehrten Ideal.

 

Darf es etwas mehr sein?

Den Satz kennen wir alle wenn es um den Verkauf von Obst, Gemüse, Wurst… geht. Meistens antworten wir kopfnickend mit „ja“.

 

Wie sieht es aber aus mit:

Ein paar Pfund zu viel?

Ein bisschen Übergewicht?

Übergewicht?

Starkes Übergewicht?

Adipositas?

Fettleibig?

Fettsucht?

 

Da winken wir kopfschüttelnd ab… nein, das wollen wir nicht.

 

Es ist aber weniger aus gesundheitlichen Gründen.

 

Wir wollen jung, schlank, attraktiv aussehen.

 

Übergewicht hört sich auch erst einmal nicht so schlimm an – aber Fettsucht – puh… das sitzt.

 

Ab einem BMI von 30 gilt man als adipös - also fettleibig.

 

Oft tut die Wahrheit weh, aber wenn man der Wahrheit in die Augen schauen kann, ist man auch in der Lage, sie anzunehmen (auch wenn es weh tut) – und wenn man die Wahrheit angenommen hat, dann ist man in der Lage wirklich etwas zu tun…

 

Egal ob du abnehmen oder deine Ernährungsgewohnheiten ändern möchtest oder musst – mit Hilfe der Freien Familienaufstellung ist alles möglich.

 

Übergewichtige hören – meistens von ihrem Arzt: "Nehmen Sie ab, treiben Sie Sport."

 

Und dann werden sie damit alleine gelassen.

 

Das kennt bestimmt jede*r von uns:

  • Diäten, Pillen, Pülverchen, Cellulite-Cremes…
  • Kampf mit dem inneren Schweinehund
  • keinen Spaß am/beim Sport
  • Rückfälle
  • Stagnation
  • Frust
  • Gefühl des Versagens
  • Jo-Jo-Effekt
  • Kapitulation
  • Hoffnung

Der Teufelskreis beginnt von vorne…

 

Natürlich wissen wir, dass wir langfristig etwas (ver)ändern müssen, um das Übergewicht loszuwerden.

 

Aber warum glauben wir den Versprechungen anderer, z.B. der Werbung.

 

Wusstest du, dass du selbst kompetent genug bist und alles weißt, was alles mit deinem Übergewicht zusammenhängt (bewusst oder unbewusst) – auch wie du es loswerden kannst, was du dafür brauchst und was du tun kannst, damit es endlich gelingt?

 

Bist du bereit, dein Übergewicht aus einer anderen Perspektive zu betrachten?

 

W U N D E R B A R !

 

Wir erleben eine andere Perspektive von unserem Übergewicht. Fragen, die auftauchen, können geklärt und Lösungen gefunden werden.

 

Fragen, wie z.B.:

  • Warum/wozu möchte ich überhaupt abnehmen?
  • Warum/wozu bin ich überhaupt übergewichtig?
  • Habe ich wegen meines Übergewichts vielleicht einen primären/sekundären Gewinn?
  • Habe ich etwa Angst vor dem Schlank-sein?
  • Ist mein Übergewicht möglicherweise ein Schutz und warum/wozu brauche ich ihn?
  • Warum fühle ich mich schlecht, wenn ich eine Diät nicht (lange genug) durchhalte?
  • Warum bin ich so ungeduldig, wenn die Pfunde nicht schnell genug purzeln?
  • Warum gelingt es mir nicht, langfristig mein (reduziertes) Gewicht zu halten?
  • Warum fällt es mir so schwer, Sport zu machen?
  • Wen oder was brauche ich (zur Unterstützung), damit es endlich gelingt?

 

Und nicht zu vergessen:

Was sagt mein innerer Schweinehund überhaupt dazu, dass ich abnehmen oder meine Ernährungsgewohnheiten ändern möchte? Muss ich ihn (weiter) bekämpfen oder kann er mich vielleicht sogar unterstützen? Und überhaupt, wer ist das eigentlich genau? Im Workshop werden wir uns auch mit ihm beschäftigen.

 

Hier findest du einen interessanten Beitrag aus dem Stern zum Thema Übergewicht

Interview mit Michael Klemsch über Kilos und Emotionen

Wie wichtig ist die Psyche, wenn es ums Zu- oder Abnehmen geht?

Es gibt drei Punkte, die wichtig sind: Ernährung, Bewegung und Psyche. Ich habe gemerkt, dass es für mich nicht so entscheidend ist, was und wie viel ich esse, sondern warum. Ist es nicht dumm, dass ich abends um zehn noch zum Kühlschrank gehe, wenn ich drei Stunden vorher zu Abend gegessen habe? Warum kann ich bei Schokolade nicht aufhören? Was bringt mir das? Kann ich Freude und Zufriedenheit nicht auch woanders bekommen?

 

Link zum kompletten Artikel


Lipödem, Cellulite, Orangenhaut

Frauen mit einem Lipödem werden nicht nur schräg angeschaut, weil sie „fett sind, einen Riesenarsch und Elefantenbeine“ haben, sondern sie werden auch oft verbal beschimpft. Nicht dass das genug wäre, sie selbst leiden oft unter ihrem Aussehen, haben Schmerzen, müssen Kompressionswäsche tragen, sind oft frustriert und haben ein geringes Selbstwertgefühl.

 

Dabei ist ein Lipödem eine Krankheit (Fettstoffwechselstörung) und hat vom Prinzip her nichts mit Übergewicht zu tun!

 

Millionen von Menschen in Deutschland leiden an Erkrankungen des Lymphsystems (z.B. Lymphödeme, Lipödeme). Die meisten davon sind Frauen.

 

Das „Frauen-Problem“ namens Lipödem – eine Fettverteilungsstörung (Fettzellen arten aus – verklumpen – schmerzen).

 

In früheren Zeiten waren die hüftstarken Frauen die überlebens- und gebärfähigsten!!!

 

Ihr flexibles Bindegewebe und die Fähigkeit, Fett zu speichern waren überlebenswichtig in harten Krisenzeiten, wo es zu wenig Nahrung gab.

 

In Deutschland ist heutzutage aber genügend Nahrung vorhanden und die Geburten erfolgen immer weniger auf natürlichem Wege. Die Funktion des „Einlagerns ist überflüssig".

 

Bei einem Lipödem sind meistens Hüfte, Po, Beine und Arme betroffen. Aber auch Bauch, Rücken und Nacken gehören dazu. Extreme Proportionsunterschiede sowie schlanke Hände und Füße sind die optischen Kennzeichen.

 

Selbst die berühmte Cellulite gehört zum Phänomen Lipödem. Es fängt meist in der Pubertät an, steigert sich mit jeder Schwangerschaft und bekommt in den Wechseljahren auch noch mal einen ordentlichen Schub.

 

Bei der einen Frau mehr – bei der anderen Frau weniger.

 

Für viele ist das Lipödem „nur" ein ästhetisches, kosmetisches Problem. Das Lipödem ist aber eine Krankheit. Störungen des Lymphflusses beeinträchtigen nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch Körperfunktionen und somit die Gesundheit und das Wohlbefinden.

 

Viele Frauen wissen oft selbst nicht, dass sie ein Lipödem haben und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

 

Leider kennen sich die meisten Ärzte mit dem Lipödem nicht aus. Somit wird es auch nicht diagnostiziert bzw. falsch diagnostiziert – nämlich oft als Übergewicht.

 

Auch hier sagen die Ärzte: "Abnehmen und Sport treiben." Der Schuss geht aber nach hinten los – denn das Krankheitsbild wird dadurch noch verstärkt, wenn man gewisse Regeln nicht beachtet.

 

Der Frust ist vorprogrammiert, und was passiert in den meisten Fällen? Man futtert den Frust in sich hinein und jetzt kommt zusätzlich noch Übergewicht hinzu – ein Teufelskreis…

 

Hier ist ein interessanter Link zum Thema Lipödem


Hinweise:

  • Die Freie Familienaufstellung ist keine therapeutische Methode.
  • Sie dient zur Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis.
  • Für jede/n TeilnehmerIn ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass während und nach dem Workshop keine therapeutische oder ärztliche Unterstützung angeboten wird.