Familienaufstellungen


Es gibt mittlerweile viele Methoden, Formen und Namen der Aufstellungsarbeit:

  • Klassische Familienaufstellung (Bert Hellinger)
  • Aufstellen des Anliegens (Franz Ruppert)
  • Freie Familienaufstellung (Olaf Jacobsen)
  • Familienstellen
  • Systemische Aufstellung
  • usw.

 

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Bei Familienaufstellungen müssen weder die Familienmitglieder selbst anwesend sein noch geht es nur um die Familie und deren Strukturen, Verbindungen und Verstrickungen.

 

Die ursprüngliche (klassische) Bezeichnung, die von den meisten – auch von mir – umgangssprachlich verwendet wird, lautet Familienaufstellung. Dieser Name führt jedoch ggf. in die Irre, denn es geht nicht nur um familiäre Probleme.

 

Die Methode des Aufstellens eignet sich hervorragend, um grundsätzlich Dinge (z.B. Konflikte, Probleme, Wünsche, Ziele) und Situationen sichtbar und fühlbar zu machen. Durch die neue oder andere Sichtweise (von außen auf eine Person oder Situation) kann Klarheit entstehen. Dadurch ist der Zugang zu Lösungsmöglichkeiten gegeben, die dann in der Aufstellung erforscht und ausprobiert werden können, z.B. warum wir immer wieder scheitern, immer wieder an den falschen Mann geraten, immer wieder Konflikten aus dem Weg gehen, harmoniesüchtig, streitsüchtig sind, den falschen Job haben, Geldprobleme haben usw.

 

Jeder von uns hat mal Probleme oder Konflikte, die er lösen möchte. Auch Wünsche wollen erfüllt und Ziele erreicht werden. Die einen kämpfen mit ihrem inneren Schweinehund, die anderen haben Entscheidungsschwierigkeiten…

 

Aber auch körperliche Beschwerden, wie z.B. Rheuma, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck etc. kann man auf den Grund gehen – und herausfinden welche Verstrickungen, Blockaden vorhanden sind und sie lösen.

 

Es müssen nicht immer Probleme sein, die angeschaut und bearbeitet werden wollen. Man kann die Aufstellungsarbeit auch wunderbar nutzen, um etwas herauszufinden, zu erforschen oder um sein eigenes Gefühl zu bestätigen oder zu widerlegen, welches man einer Person oder Situation gegenüber verspürt. Einfach mal eine Kostellation anschauen, z.B. PartnerIn/ich, Mutter/Vater/ich, Kollege/Chef/ich, Job/ich, Geld/ich, mein Körper/ich, mein Übergewicht/ich, meine körperlichen Beschwerden/ich, mein Wunsch/ich, mein Ziel/ich.

 

Ich arbeite mit der Methode Freie Familienaufstellung nach Olaf Jacobsen.