Beispiele aus Aufstellungen


Nachfolgend sind einige Beispiele aufgelistet, die mir bei Familienaufstellungen begegnet sind.

 

Ich habe Flugangst und es wird immer schlimmer, ich kann es mir nicht erklären. Mein Verstand sagt mir, dass nichts passieren kann, aber mein Körper reagiert mit Herzrasen und Schweißausbrüchen, ich habe das nicht unter Kontrolle und das macht mir wiederum auch wieder Angst...

Es zeigte sich, dass der Betroffene Abtreibungsversuche überlebt hatte...

Ich gerate immer wieder an die falschen Männer. Zuerst ist alles o.k. und dann verlassen sie mich ohne Grund..

Der Vater war früh gestorben und die Mutter hatte immer wieder "neue" Männer. Die Mutter hat die Beziehung zu ihnen beendet. Dieses Beziehungsmuster hatte sie übernommen und allerdings unbewusst dafür gesorgt, dass die Männer sie verlassen haben...

Ich bin immer mit Essen versorgt worden. Für meine Mutter war es wichtig, dass ich gut esse, dann fühlte sie sich gut und war zufrieden, und ich war dann auch zufrieden. Ich bin stark übergewichtig...

Als Kind lernte er Liebe = Essen, leider ist das immer noch so, aber ich arbeite weiterhin daran dieses Denk- und Verhaltensmuster aufzulösen...

Ich habe zwei Jobs und das Geld reicht nie. Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich rutsche immer wieder in die roten Zahlen…

Es zeigte sich, dass die Großeltern im Krieg alles verloren hatten und sich davon nicht mehr erholten. Auch die Eltern hatten nicht viel Geld. Unbewusst erlaubte sie sich nicht, mehr zu verdienen als ihre Eltern und Großeltern...

Ich bin Single, leider nicht freiwillig. Ich finde einfach nicht die richtige Frau…

Als Kind war er so auf seine Mutter fixiert im Aussehen und ihrer Art und Weise, dass keine andere Frau an sie rankam und ihm somit "nicht gut genug" war...

Mein Vater war Alkoholiker und hat uns verlassen als ich 6 Jahre alt war. Obwohl er mich immer angeschrien hat, hatte ich ihn lieb, denn er hat mir immer Kaugummis mitgebracht. Ich vermisse ihn, ich hätte so gerne einen Vater gehabt, der für mich da gewesen wäre, wenn ich ihn gebraucht habe...

Es stellte sich heraus, dass sie selbst jeden Tag Wein trank und unbewusst über den Alkohol die gewünschte Verbindung zum Vater herstellte... eine fatale Verbindung, die gelöst werden konnte...

Dass ich als Kind so fantasiereich war und immer nur spielen wollte, gefiel meiner Mutter überhaupt nicht. Dann sprach sie nicht mehr mit mir. Immer wenn ich getan habe, was sie wollte, bekam ich als Belohnung Süßigkeiten...

Ich kann meine Finger nicht von Süßigkeiten lassen... leider macht sich das auf der Waage bemerkbar... die Verbindung Süßigkeiten und Belohnung wurde gelöst...

Mein Vater war immer mein großes Vorbild als Kind. Er war groß und stark und hatte volles Haar. Er war auch sehr schlau und wusste alles. So wollte ich auch mal werden. Leider wurde er eines Tages krank, schwach und hilflos und dann starb er ganz plötzlich. Meine Mutter erzog mich dann alleine. Als ich meinem Vater immer ähnlicher wurde, auch im Aussehen, hatte sie immer was zu meckern und machte mich klein. Sie wollte nicht, dass ich erwachsen werde...

Es fehlte ihm an Selbstsicherheit, obwohl er bei anderen gut ankommt und akzeptiert wird. Es schmerzte die Mutter sehr, als sie seine Ähnlichkeit zu ihrem Mann bemerkte und sie versuchte das "starke Männerbild" bei ihm zu unterdrücken. Das zeigte sich sehr klar...