Sissis erster Blick hinter die Kulissen einer Familienaufstellung


9 Sissi Influencerin bei Gabriele Lerch-Hoff Familienaufstellung Kaarst NRW Orgnisatorisches
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Leute, was soll ich sagen – das Wetter weiß auch nicht so richtig, was es will.

Ich habe wirklich den Eindruck, da oben herrscht ein großes Hin und Her.

Von einer Sekunde auf die andere tanzen die Wolken am Himmel herum und die Sonne versucht verzweifelt, kleine Löcher zu finden, durch die sie sich hindurchzwängen kann.

 

Und zack, dann schafft sie es und plötzlich ist es so hell, dass man geblendet ist.

 

Ganz ehrlich:

So ähnlich fühlt es sich gerade auch in meinem Inneren an.

Denn letzten Samstag war ich das erste Mal bei einer Familienaufstellung in der Gruppe dabei. Und ich sage euch: Ich war schon Tage vorher ziemlich aufgeregt. Man weiß ja nie so genau, was da alles passiert.

 

Gabriele hat ganz ruhig zu mir gesagt:

„Sissi, du bist erst einmal nur Beobachterin.“

Protokoll führen könnte ich später noch. Aber das dürfe ich selbst entscheiden.

 

Tja…

Ehrlich gesagt glaube ich inzwischen, dass das mit dem Protokoll eher nichts wird.

Mein Kopf ist nämlich gerade damit beschäftigt, ungefähr tausend Eindrücke zu sortieren. Und gleichzeitig muss ich euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden halten.

 

Ich frage mich wirklich, warum ich mir eingebildet habe, dass das hier ein ruhiger Job bei Gabriele ist.

Leute… das ist er nicht.

 

Es geht unglaublich viel Zeit für Organisation drauf.

Und natürlich für Termine, Termine und noch mehr Termine.

 

Aber wisst ihr was?

Ich mache das wirklich gerne.

Ich muss nur noch einen guten Rhythmus für mich finden.

 

Und weil ich eine sehr clevere persönliche Assistentin bin (sagt zumindest Gabriele), fange ich einfach mal mit einer Struktur an.

 

Also, haltet euch fest. Hier ist meine to-do-Liste:

1. Panne beim Verschicken der Erinnerungsmail

2. Vorbereitung der Räume

3. Beschissenes Wetter – Teilnehmerin kam zu früh

4. Das unerwartete Geschenk

5. Neue Bekanntschaften

6. Gesprächs- und Erzählbedarf

7. Das Geschreie – wo sind die Ohropax

8. Das Tal der Tränen

9. Dem Clown die Stirn bieten

10. Gesehen werden – nicht mehr, nicht weniger

11. Heimat und Zufriedenheit finden

12. Abschied nehmen

13. Ruhiger Abend

14. Tiefschlafphase

 

Wenn ich mir diese Liste so anschaue…

…dann wird mir klar:

Das bekomme ich niemals in einen einzigen Beitrag gepackt.

 

Ich glaube, diese Woche wird mir definitiv nicht langweilig.

Überstunden sind praktisch schon eingeplant.

 

Aber eines ist ganz wichtig:

Man soll Dinge nie auf die lange Bank schieben.

Also fange ich sofort mit Punkt Nummer eins an.

 

Aber vorher… 🙃 

hole ich mir noch schnell eine Tasse Kaffee aus der Küche.

Nur ganz kurz. ☕

 

Jou… zum Thema „auf die lange Bank schieben“ kann übrigens auch Gabrieles Kaffeemaschine ein Lied singen.

Die wartet nämlich seit Tagen darauf, entkalkt zu werden. Sie sagte, bei ihr wären zu viele Lampen an... und sie hat keinen Bock auf das ständige Geblinke...

 

Sie vor der Verkalkung bewahren kann nur Gabriele.

Und sagen wir mal so: Sie kommt gerade nicht so richtig in die Pötte. 😏

 

Ich werde sie später noch einmal ganz vorsichtig daran erinnern.

 

So… jetzt hüpft mein kleines Herz wieder einmal im Kreis.

Frischer Kaffee aus meiner Lieblingstasse.

Hmmm…

Okay.

Mini-Pause beendet.

 

Jetzt kommt Punkt 1 - Panne beim Verschicken der Erinnerungsmail und mein Geständnis.

Ich habe am Donnerstag ganz pünktlich die Erinnerungsmail an alle Teilnehmenden verschickt.

Und ich war ziemlich stolz auf mich.

 

Leider hielt dieses Gefühl nicht besonders lange an.

 

Kurze Zeit später meldete sich ein sehr aufmerksamer Teilnehmer und schrieb freundlich, dass mit dem Datum etwas nicht stimmen könne.

 

Ich dachte erst: „Das kann gar nicht sein.“

Aber nach einer kurzen Prüfung wurde mir klar…

doch. Kann es.

 

Irgendwie hatte ich Freitag, den 13., und Samstag, den 14., kreativ miteinander vermischt.

Ein kleines Datums-Chaos also.

 

Ich habe den Fehler natürlich sofort aufgeklärt und eine korrigierte Mail schnell hinterhergeschickt.

 

Danach habe ich beschlossen, dass es für diesen Tag reicht. Der Feierabend rief nach mir.

Apropos Feierabend…

Den mache ich jetzt auch, denn ich höre ihn rufen... doch, ich bin mir ganz sicher - 100 %

 

Die anderen Programmpunkte arbeite ich in den nächsten Tagen ganz in Ruhe ab.

Und glaubt mir: Da kommen noch ein paar Geschichten, bei denen selbst mir kurz die Ohren schlackern.

 

Erkenntnis des Tages: Heute habe ich gemerkt, dass Pausen genauso wichtig sind wie Arbeit.

Frage an dich: Wann hast du dir zuletzt bewusst eine Pause gegönnt?

 

Bleibt gesund & munter und mir wohlgesonnen...

 

Eure Sissi 🐐✨

private Assistentin von Gabriele

 

Kaffee-Pause-Spezialistin

und derzeit leicht verwirrte Terminmanagerin. 


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